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16.08.2006 - Capo d´Orso

08:00 - draussen ist Aufbruchstimmung, unsere Lieblingsitaliener bauen ab. Andi macht noch flugs ein Foto von der abenteuerlich gepackten Guzzi. Wir beschliessen am 18.08. abzureisen. Heute Palau, morgen Pause und dann über die Ostküste nach Korsika. Nur das Korsikabuch was wir haben taugt nicht viel. Hätt ich mal doch das andere eingepackt. Egal. Werden schon was finden - iss ja schliesslich ´ne Ferieninsel.

19:35 Uhr - sind zurück - darf noch nicht schreiben.. müssen erst einkaufen.

... nächster Morgen Andi: was für´n Kappes ! Hätt ich sie nur gestern schreiben lassen. Heut bin ich sowas von müde.. und Kati hat kein Bock was zu schreiben.

OK.
Gestern Mittag haben wir uns tatsächlich Richtung Palau auf die Socken gemacht. Da es so heiß war, haben wir auf unsere Motorradhosen und -Stiefel verzichtet. Hinter Olbia nehmen wir die 125 nach Palau - auf dem Rückweg wollen wir evtl. an der Smaragdküste entlang fahren nachdem wir uns den „Bären“ am Capo d´Orso angeschaut haben. Auf der Karte sieht die Strecke eher langweilig aus. In Natura war es jedoch eine Kurve nach der anderen - geil !! :o) Kaum vorstellbar, aber in Arzachena stand tatsächlich eine Ampel.. die erste funktionierende, die wir hier auf Sardinien zu sehen bekamen. In Palau angekommen schrauben wir uns die Serpentinen rauf zum Capo d´Orso. Ein herrliches Panorama bietet sich uns - anhalten und erstmal ein Foto machen. Am Capo angekommen parken wir auf eine bewachten Parkplatz - schön im Schatten.

Nun geht es zu Fuss weiter.. eine anstrengende aber lohnenswerte Kraxelei. Viele Fotos gemacht von den bizarren Steinformationen. Selbstverständlich haben wir auch den legendären Bären am Capo d´Orso fotografiert. Dann wieder runter zum Mopped. Wir überlegen uns nach Santa Teresa zu fahren. Von dort gehen die Fähren nach Korsika. Gesagt - getan. Auch hier wieder eine wunderbare Strecke.

Der Fährhafen in Santa Teresa ist nicht allzu gut ausgeschildert - wir mussten erst eine Ehrenrunde durch die Einbahnstrassen drehen. Dafür gibt es direkt neben den Ticketschaltern ein Cafe in dem wir uns erstmal mit Cappu und Eis versorgt haben. Wir schauen uns die Fahrpläne an und beschliessen eine Fähre um 15:00 Uhr zu nehmen, d.h. natürlich erst übermorgen. Diesmal wird es wohl Moby sein, denen wir und anvertrauen. Dann schauen wir uns das Anlegen einer Fähre aus nächster Nähe an .. und Andi versaut sich seine schöne Hose mit Bitumflecken.. na prima!

Die Rückfahrt von Santa Teresa nach Porto San Paolo (hier ist ja unser Campingplatz) dauert ca 1½ Stunden. Glücklich und geschafft kommen wir gegen 19:30 Uhr an. Der Abend endet mit Salat, Bier und Wein.. Karten spielen wir lieber nicht mehr *prust*.