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 12.08.2006 - Santa Lucia I

8:30 Uhr - Heute haben wir schön lange geschlafen. Es ist immer noch sehr windig....und auch bewölkt. Super! Kaffee (diesmal heiß), Frühstück, Moped fahren. Kaum mit dem Moped losgefahren , scheint auch schon wieder die Sonne. Wir fahren die 125 Richtung Süden. Ziel ist Santa Lucia in der Nähe von Siniscola. Auf dem Weg dahin wollen wir uns andere Campingplätze anschauen und ggf. unser Domizil dorthin verlagern. In jedem grösseren Ort entlang der 125 herrscht Chaos. Das kommt davon wenn man keine Ampeln hat. Die Sonne brennt uns mittlerweile auf den Pelz.

Die GS ist kurz vorm Überhitzen. Besonders schlimm war es in San Teodoro, Budoni und Posada.

In dieser Jahreszeit wirklich nicht zu empfehlen, da total überlaufen. In Siniscola Stopp an einer Tankstelle. Auslüften und abkühlen lassen. Weiter in Richtung Orosei. Eine herrliche Strecke mit vielen Kurven. In Santa Lucia angekommen, bietet sich uns ein herrliches Panorama. Ein schnuckeliger Ort mit breitem Strand, türkisblauem Wasser und riesigen Bergen im Hintergrund.

Männer waschen auf der Strasse ein riesige Paella-Pfanne... Villariba lässt grüssen ;-)

An den Strand wollen wir unbedingt. Aber erstmal Fotos machen... dann geht’s weiter.

Da der südliche Teil des Strandes ziemlich von Algen belagert ist, fahren wir den nördlichen Teil an.

Auf dem Weg dorthin fahren wir an mindestens 3 Campingplätzen vorbei, die im Wald liegen. Nach ca. 2 Kilometern in Richtung la Caletta folgen wir einer halsbrecherischen Einfahrt in ein idyllisches Plätzchen mit Bäumen und sandiger Abstellfläche. Die Q wird vorsichtshalber an den Baum gelehnt. Alles andere ist uns zu unsicher. Der Boden besteht nur aus Nadeln und butterweichem Sand. HUNGER!

Gut, dass wir unsere BiFis und das riesige Maisbrötchen (Pane) von heute Morgen mitgenommen haben. So und jetzt an den Strand. Herrlich, genau so haben wir uns das vorgestellt. Endlich, Sand und kristallklares, türkisblaues, warmes Meer. Die Abkühlung tut gut. Als Andi bei Liebesspiel im Meer seine Uhr verliert, sind wir froh, die Taucherbrillen dabei zu haben... finden Sie wieder und sind erstmal fertig. Zum Glück ist es ein wenig wolkig, denn die Sonnenmilch wartet im Zelt.

Den Rückweg treten wir auf der 131 an - eine Schnellstrasse. Man spart sich die Staus in den überlaufenen Ortschaften. Zerklüftete Felsen und spärliche Vegetation begleiten uns. An manchen Stellen wir bewässert... herrlich grüne Fleckchen inmitten der braunen 'Wiesen'. Auch im Landesinneren weht noch ein flottes Lüftchen.

17:25 Uhr - Ankunft Zeltplatz. Erstmal einen Kaffee..... aber was ist das?!?!?! Da bauen doch gerade ein paar Italiener unser Zelt zu. Frust, grummel... und englisch können sie angeblich auch nicht. Ein wenig Handgefuchtel und ein paar Brocken englisch bringen dann doch die Einsicht, das Zelt nach hinten zu setzen. So.. jetzt abba Kaffee.

Der Abend endet am Zelt mit Wein, Bier und Tütensuppe.