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10.08.2006 - Ankunft Sardinien

Es ist 0:30 Uhr - Andi schläft aufrecht. Kati nutzt ihre geringe Länge auf zwei Sitzen.
1:15 Uhr - Andi wieder wach - mist! Hm, nochmal auf Deck eine qualmen. Wieder zurück am Platz: Pennen impossible (5 - 6 Handies klingeln abwechseln und einer schnarcht)... schlimmer ist jedoch der grässliche Gestank von Andis Stiefeln. Andi droht zu ersticken.

2:30 Uhr - Andi wieder auf Deck. Korsika im dunklen vorbeiziehen sehen. Den Bierleichen beim Kotzen zugehört.

4:45 Uhr - Ein bisschen schlafen wäre nicht schlecht. Wieder zurück zum Platz. Aber diesmal Stiefel anlassen ;-) Kati ratzt wie ein Engel - die Handies leider nicht.

6:15 Uhr draussen ist es schon hell, Andi erwacht. Ab auf Deck - Sonnenaufgang bewundern und 'frische Luft' schnappen. Wann kommen wir eigentlich an? Denk mal gegen 7:00 Uhr...

7:00 Uhr kein Land in Sicht - Pöh, gehen wir halt frühstücken. Zwei fast kalte Cappucino und ein Schokocroissant... noch ein Cappu (diesmal warm) aber noch immer kein Land. Zurück aufn Sitz.

Durchsage: 9:00 Uhr Ankunft - na dann... noch mal ratzen.

8:15 Uhr - Andi schläft tief und fest - Land in Sicht. Hafen vorn und Inseln steuerbord. Andi wecken, antüddeln warten, gucken, warten... ca. 9:40 Uhr im Hafen 'eingeparkt'. Im Gedränge in die Garagen - Moped bepacken, losfahren - endlich frei. :o)

Sardinien wir kommen!

Ankunft in Porto Torres - man ist das hässlich hier. Verfallene Industrieruinen. Auf zu Mc Donalds... Olbia oder Sassari? Sassari 20 km - ok, nehmen wir.

30 Minuten im Gedränge stop and go durch Porto Torres. Sassari - genauso hässlich. McDonalds gefunden - jupiii Essen & Cappu. Strecke ausgucken nach Olbia...

Weg nach Olbia: Von Sassari auf der 131 nach Nuoro. Bei Codrongianos auf die 597/199 Richtung Olbia. Rund 100 km quer durch das verbrannte Innenland von Sardinien. Die Strassen sind gut ausgebaut, aber keine schattigen - ach was red ich - überhaupt keine Rastplätze. Nur Nothaltebuchten und Tankstellen auf der falschen Seite - ohne Möglichkeit der regulären Anfahrt.

In Olbia von anderer GS überholt worden und dummerweise hinterhergefahren - Herdentrieb, shit!

Tank fast leer und jetzt noch verfahren. Kati sieht im vorbeifliegen eine Agip Tankstelle. Runter von der Schnellstrasse und rauf auf die verlassene Tankstelle. Erstmal dringend was trinken und ausruhen - der Wasserverlust hat uns ziemlich zugesetzt! Mittagsruhe bis 15:30 Uhr - Es ist gerade 13:45 Uhr. Zum Glück sind nahezu alle Tankstellen auf Sardinien mit Tankautomaten bestückt.

Also tanken und weiter geht’s.... geplant ist ein Zeltplatz in San Teodoro. Erst einmal Richtung Flughafen, dann auf die 125 Richtung Süden. Dem ersten Campingplatz-Schild gefolgt und genutzt.

14:30 Uhr ist es nun - bis 15:30 Uhr Mittagspause.. was sonst ;-). Egal wir warten - es ist sehr warm und wir sind hundemüde. Eingecheckt und die erste Krise beim Zeltaufbau. Boden wie Granit und kein Hammer... Helden! Da die weitere Vorgehensweise diskutiert werden muss ist zunächst ein Bierchen angesagt. Ab in den Market - vielleicht gibt’s ja nen Hammer.

Leider nicht - aber Bierchen. Die Erlösung kommt mit den neuen Nachbarn, die sind sehr nett und haben auch einen Hammer dabei (und fahren ne Guzzi).

Die Heringe sind krumm - aber drin. Jetzt erstmal duschen :-) :-), im Zeltplatz-Restaurant was essen und dann ab in die Poofe. Vorm einschlafen schwant uns, dass wir unseren geplanten Campingplatz wohl doch nicht erreicht haben... was soll's.